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Die Partnerhöfe

Mit dem Bodenfruchtbarkeitsfonds werden anerkannte Demeter-Betriebe oder im Bio-Landbau anerkannte Betriebe oder solche, die sich in Umstellung auf Demeter oder Bio befinden, gefördert. Für die Pilot­phase konnten wir insgesamt 32 ökologisch/biologisch oder biologisch-dynamisch wirtschaftende Höfe im Bodensee-Raum in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein gewinnen. Die Auswahl zeichnet sich durch eine große Vielfalt der Bewirtschaftung aus: Getreideanbau, Gemüse, Obst, Soja, Wein, Tierzucht, Grünland. Jeder Boden ist anders, jeder Boden hat seine eigenen Erfordernisse in der Bearbeitung. Das Spektrum der Betriebsgrößen reicht hierbei von vier bis 180 Hektar.

Wichtig ist uns, dass die Landwirte in keiner Phase des gesamten Projektes als Bittsteller um Spenden auftreten. Sie führen im Auftrag der Gesellschaft konkrete Maßnahmen am Boden durch.

Lernen Sie hier die Partnerhöfe kennen:

Höfe wie Lisilis Biohof sind auch in Österreich selten geworden: Denn es gibt hier nicht nur eine Tierart, sondern hier leben sowohl Kühe, die Milch und Fleisch geben, als auch Schweine. Selbst Hühner, die Eier und Fleisch liefern, dürfen nicht fehlen.

"Den Familienbetrieb in eine nachhaltige Zukunft führen" – das ist es, was die junge und alte Generation auf dem Lorenzhof im schönen Linzgau nördlich des Bodensees gemeinsam schaffen wollen. Der Bodenfruchtbarkeitsfonds wird sie dabei unterstützen.

Steinige Böden in 700 Metern Höhe auf der Schwäbischen Alb zu bewirtschaften ist an sich schon eine Herausforderung. Dietmar Rapp macht dies seit über 20 Jahren schon ohne Pflug.

Die Nuglar Gärten sind ein Projekt der solidarischen Landwirtschaft. Auf 23 Parzellen verteilt, in und um Nuglar werden insgesamt sieben Hektar von Erzeugern und Konsumenten gemeinsam mit Gemüse, Kartoffeln, Kräutern, Beeren, Obst und Getreide bewirtschaftet.

Obst, Gemüse, Wein, Spargel – die Vielfalt des Anbaus hat am Obsthof von Bernd Kiechle in Mengen bei Schallstadt eine mindestens 450-jährige Tradition. Doch selbst nach dieser langen Zeit lassen sich Abläufe in der Bodenbearbeitung immer noch optimieren.

Anno Lutke Schipholt beschäftigt sich schon seit einigen Jahren zusammen mit einem Kreis von konventionellen und biologischen Ackerbauern mit dem Thema Bodenfruchtbarkeit. Er hat schon vieles ausprobiert, aber er möchte noch mehr wissen.

Matthias Hollenstein hat nach seiner Ausbildung zum biologisch-dynamischen Landwirt die Initiative SlowGrow gegründet, für die der Anbau von gesunden, schmackhaften Lebensmitteln und die Entwicklung zukunftsweisender Anbaumethoden im Zentrum steht. Dabei setzt sie auf eine enge Zusammenarbeit mit Landwirten, Köchen und Gärtnern.

Die Solawi Bodensee ist eine ganz junge Initiative. Über 70 Haushalte haben sich zusammengetan und bewirtschaften eine ehemals konventionelle Maisfläche nun mit buntem Gemüse.

„Hübscher Garten” steht auf dem Hofschild des Vereins für Solidarische Landwirtschaft (Solawi) Ravensburg. Warum? Weil sich die Flächen der Initiative im Ortsteil „Hübscher“ befinden. Doch auch sonst ist er sehr hübsch.

Irgendwie ist am Vetterhof alles ein bisschen anders: Schon das Bauernhaus sieht nicht so aus, wie man sich ein Bauernhaus vorstellt. Und auch der Anbau im Voralberger Rheintal mit seinen moorigen Böden stellt Familie Vetter vor besondere Herausforderungen.

Eine Waldorfschule als Partnerhof im Bodenfruchtbarkeitsfonds? Da in der Waldorfpädagogik Landwirtschaft und Gartenbau fester Bestandteil im Unterricht sind, liegt es nahe, das Thema Bodenfruchtbarkeit für verschiedene Altersstufen begreifbar zu machen.

Stefan Brem und seine Frau Renate haben sich erst vor einigen Jahren entschlossen, den Wattwilerhof selbst zu bewirtschaften. Seit 2015 läuft die Umstellung auf Bio, ab 2017 wird der Betrieb dann auf Demeter umgestellt werden.

Georg Frick hat den Weidriethof von seinem konventionell wirtschaftenden Vorgänger 2011 übernommen und betreibt seitdem sehr vielfältigen ökologischen Acker-, Gemüse- und Obstbau im Liechtensteiner Rheintal. Er freut sich, die Bodenpflege in Zukunft mehr in den Blick zu nehmen.

Paulin Köpfer ist ein echter Bio-Pionier: Seit fast 30 Jahren betreibt er Weingut Zähringer in Heitersheim und gehört zu den Gründungsmitgliedern des größten Verbands ökologisch arbeitender Weingüter Ecovin. Kein Wunder also, dass ihm Bodenfruchtbarkeit schon immer am Herzen liegt.

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