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Der Umweltwissenschaftler und Leiter der  Themengruppe Humus der Plattform Bodenschutz der Bodenkundlichen Gesellschaft Schweiz engagiert sich ab sofort als Bodenbotschafter.

Seitz klein"Homo sapiens - der moderne Mensch - und Humus - die organische Bodensubstanz haben den gleichen sprachlichen Ursprung. Dennoch ist diese Verbindung von gesunden Menschen und fruchtbaren Böden in Vergessenheit geraten. Glücklicherweise gibt es eine stetig wachsende Anzahl an Bauern und Konsumenten, welche sich bewusst wieder mit der Bodenfruchtbarkeit auseinandersetzen wollen. Der Bodenfruchtbarkeitsfonds ist eine dieser unterstützenswerten Bestrebungen, welche sich genau dieses Ziel setzt. Durch die Einbindung von Produzenten und Konsumenten wird das Verständnis für die Bedeutung der Bodenfruchtbarkeit an den beiden Enden der Produktionskette gestärkt. Das gemeinsame Lernen und Erleben des Bodens schafft neue Beziehungen zwischen den Bauern und ihren Kunden und bietet die Chance nicht nur die Bodenfruchtbarkeit, sondern allgemein eine nachhaltige, bedürfnisorientierte Landwirtschaft zu fördern. Deswegen unterstütze ich den Bodenfruchtbarkeitsfonds als Botschafter."

Benjamin Seitz studierte Geowissenschaften an der Universität Basel. Während und nach dem Studium vertiefte er sich in die Rolle des Bodens in den Stoffkreisläufen, mit besonderem Fokus auf den Kohlenstoffkreislauf. Seit insgesamt vier Jahren arbeitet er an der Forschungsanstalt Agroscope in Zürich. Er ist Leiter der Themengruppe Humus der Plattform Bodenschutz der Bodenkundlichen Gesellschaft Schweiz und arbeitet seit Oktober 2017 als Umweltwissenschaftler bei bodenproben.ch ag. Auch im privaten Bereich engagiert er sich stark in den Bereichen Kreislaufwirtschaft und Suffizienz und ist mehrere Wochen pro Jahr als Freiwilliger in diversen Umweltschutzprojekten tätig.

Mehr zu den Botschaftern/Botschafterinnen des Bodenfruchtbarkeitsfonds erfahren Sie hier.

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