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Der Verzicht auf den Pflug kann Bodenerosion vermindern und zum Klimaschutz beitragen. Das zeigen zwei kürzlich erschienene Publikationen des FiBL zur reduzierten Bodenbearbeitung im Biolandbau.

Im Bodenfruchtbarkeitsfonds unterstützen wir die Partnerbetriebe dabei, Maßnahmen zur Förderung der Bodenfruchtbarkeit auf ihren Höfen umzusetzen.
Diese Maßnahmen sind individuell je nach Standort,  Betriebstyp und persönlicher Kompetenz und Erfahrung der Bauern auf ihre Böden abgestimmt, oft als komplexes individuelles Maßnahmenpaket.
 
Eine Maßnahme davon, die auf manchen Höfen bereits praktiziert und auf anderen versuchsweise in die Bewirtschaftung integriert wird, ist das Konzept der reduzierten Bodenbearbeitung. Dabei wird der Boden nicht mehr regelmäßig tief mit dem Pflug gewendet, sondern möglichst flach bearbeitet. Dadurch werden die natürlich aufgebauten Bodenschichten samt Bodenleben nicht immer wieder gestört, sondern die Bodenbelebung wird gefördert. Dies führt in der Regel auch zu einer Erhöhung des Humusgehalts, also einer erhöhten CO2-Rückbindung in Böden unter ökologischer Bewirtschaftung.
 
Das FiBL Schweiz hat hierzu Versuche angestellt und Empfehlungen für die Praxis erarbeitet.
 

Die Medienmitteilung finden Sie hier zum Download.

 

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